HNA Bericht 30.12.2025 - Vor 25 Jahren

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Bericht - Ein Beispiel für Sportfreundschaft vom 01.08.2025

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Bericht HNA vom 27.02.2024

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Bericht 1 aus der Zeitschrift:
"Die Brieftaube" Ausgabe 26/2011 von Klaus Kühntopp

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Ganzjahres-Beschäftigung!

RV Frankenberg:
Gute Reiseergebnisse, sehr gute Ausstellungsergebnisse!

Seit einigen Jahren taucht der Name "Völlmig" regelmäig in der Ausstellungsausgabe der DBA auf. Aber nicht nur namentlich als Teilnehmer, sondern vielmehr als erfolgreicher Aussteller.

Dahinter verbergen sich Fritz
Opa mit Jungtauben
Jörg Völlmig und sein Sohn.
Auf der DBA 2008 stellten die Sportfreunde mit der 01533-02-21
die Standardtäubin. Auf den letzten Ausstellungen in Dortmund glänzte insbesondere der 14-Jährige mit Klassensiegen bei den Jugendlichen.

Um so erfolgreich zu sein, ist man das ganze Jahr über eingespannt.


Der Großvater als Mentor.

Wegen der Schule bleibt Sohn Völlmig naturgemäß tagsüber wenig Zeit für die Tauben. Vater Jörg ist beruflich sehr stark eingespannt.

Von daher kümmert sich Großvater Fritz im Wesentlichen um die Tauben. Er ist aufgrund seiner jahrzehntelangen Erfahrung ein sehr guter Lehrmeister, was man anhand der Reise- und Ausstellungserfolge unschwer nachvollziehen kann.

Das Trio reist seit 2010 in der RV Frankenberg, vorher war der RV Ederberg/Sauerland die sportliche Heimat. Hier wie dort spielen sie in der ersten Reihe. Die RV gehört zum Regionalverband 455.


Ein überschaubarer Bestand.

Der Winterbestand liegt bei ungefähr 80 Tauben. Davon sitzen 14 Paare in der Zuchtvoliere. Zum Auftakt des Reisejahres 2011 brachte die SG 45 Tauben nach der totalen Witwerschaft an den Start.


Punktgenaue Ausstellungsvorbereitung.

Das ist die Stärke von Fritz Völlmig. Eine ziemlich zeitaufwändige Angelegenheit.

Von diesen letztlich entscheidenden Kleinigkeiten hat sich sein Sohn mittlerweile eine Menge angeeignet und von daher kommen die Ausstellungserfolge nicht von ungefähr.

Zwei bis drei Wochen vor dem Ausstellungstermin, hier speziell DBA, werden die Tauben verhaltener und magerer gefüttert, so dass sie in diesem Stadium ziemlich schlank wirken. Das und regelmäßiges Baden bewirken einen guten Stoffwechsel und eine gute Daunenmauser.

Die Verwendung von Mauserfutter, Sämereien und Mineralstoffen bringt die Tauben in eine hervorragende körperliche Verfassung und demzufolge präsentieren sie sich im entscheidenden Augenblick der Punktevergabe den Preisrichtern von ihrer besten Seite.

Das ist das ganze Geheimnis.


01533-02-21: Das Maß aller Ausstellungsdinge.

Der Vogel 01533-09-109
Superreise und Ausstellungsvogel 1533-09-109. Foto K. Kühntopp
ist ein Enkelsohn der Standardtäubin der DBA 2008, 01533-02-21
Standardtäubin 21. Foto K. Kühntopp
einer Janssen-De Klak-Täubin, die selbst schon mehrere Klassensieger der DBA gebracht hat.

Die Mutter des "109" ist die "410", ebenfalls eine sehr erfolgreiche Ausstellungstaube.

Bei den Weibchen ragt die 01533-09-1399
super Täubin 1533/09/139
heraus, auch sie ist eine Enkeltochter der "21". Einen 6. Platz errang noch die Taube 01533-10-222
Weibchen 1533/10/222
,ebenfalls eine Tochter der "21".

Züchter mit Perspektiven:

Brieftaubensport auf dem Niveau, wie ihn die Sportfreunde Völlmig betreiben, ist eine intensive Ganzjahresbeschäftigung. Sie gehen voll in ihrem Hobby auf und von daher tun sie es gerne und mit Überzeugung. Und mit klaren Zielvorstellungen.




Bericht 2 aus der Zeitschrift:
"Taubenmarkt" Ausgabe 03/2010
von Frank Seumer

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Leistung und Schönheit vereint -
SG Fritz, Jörg Völlmig und Sohn

Ein perfektes Team auf dem Taubenschlag, das sind Fritz, Jörg Völlmig und sein Sohn aus dem Frankenberger Stadtteil Röddenau.

Die Drei-Generationen-Schlaggemeinschaft feierte in den vergangenen Jahren große Erfolge
Siegerpokal DBA Ausstellung Dortmund 2008 zweit beste Gesamtleistung
bei Wettflügen und Ausstellungen. "Star des Schlages" ist die Taube mit der Ringnummer 21. Sie war die Standardtäubin
Weibchen 1533/10/222

Auch bei den Wettflügen aus der Südostrichtung in der Reisevereinigung Ederberg- und Sauerland und im Regionalverband 455 fliegt sie oft an der Spitze. Außerdem vererbt sie ihre guten Eigenschaften auch an die Nachzucht. Drei Töchter waren ebenfalls bei Ausstellungen und Wettflügen schon ganz vorn mit dabei.

Der Brieftaubensport prägt die Familie Völlmig seit 40 Jahren. Der 70-jährige Opa Fritz schaffte 1969 die ersten Tauben an und hielt sie im Spitzboden des Wohnhauses. 1985 erfolgte die Umquartierung in die benachbarte Scheune. Da sich die Erfolge dort nicht fortsetzten, bauten Fritz und Sohn Jörg Völlmig vor neun Jahren im Garten ein 13 Meter langes Taubenhaus. In sechs luftigen Schlägen und zwei Volieren finden die rund 80 Tiere ideale Bedingungen. Danach ging es wieder bergauf mit den Reiseleistungen. Auch der zwölfjährige Enkel ist seit Kindesbeinen von den Tauben begeistert: " Erst habe ich immer nur gefüttert, jetzt bin ich voll dabei".

Gereist wird nach der totalen Witwerschaftsmethode. Fritz Völlmig legt Wert auf viel Natur bei der Fütterung. Neben den aus fünf verschiedenen Futtersorten gemischten Körnern gibt es auch häufig frische Karotten oder Grünfutter. Pünktlichkeit wird bei Völlmigs groß geschrieben. Zweimal täglich erhalten die Vögel und Weibchen während der Reisezeit ihren Freiflug. Opa Fritz verbringt im Sommer fast den ganzen Tag im Garten. Dabei hat er auch die Jungtiere und die Zuchttauben immer im Blick. Sohn Jörg und Enkel helfen bei der Schlagreinigung, bei der Vorbereitung der Wettflüge oder Ausstellungen.

Die Ausstellungstauben für große Schauen müssen als Voraussetzung auch starke Leistungen auf den Flügen vorweisen. An die erfolgreichen Reise- und Ausstellungstauben der Rasse Janssen-De Klak kamen die Züchter aus der nordhessischen Ederseeregion eher zufällig.

Vor zwölf Jahren schickte Jörg Völlmig vier Ringe an einen Züchter nahe Karlsruhe, um für seinen Vater braun/weiße Meulemans-Tauben als Geburtstagsgeschenk zu bestellen. Zur gleichen Zeit schickte ein Züchter aus Karlsruhe vier Ringe an Willi Dohmen in Selfkant. Aus bisher ungeklärten Gründen gelangten alle acht Ringe zum Spitzenzüchter Dohmen zwischen Rhein und Maas. über den Vereinsvorsitzenden Gerhard Pfuhl entstand der Kontakt.

Das postalische Missgeschick erwies sich als wahrer Glücksgriff für die Familie Völlmig. Die vier Jungtauben erzielten Spitzenergebnisse bei den Wettflügen und bilden heute die Basis des Schlages. 1998 erwarben Fritz und Jörg Völlmig zehn Eier von Willi Dohmen. Daraus schlüpfte auch der Vogel mit der Ringnummer 314, der insgesamt 68 Konkurse flog und mehrmals unter den besten Vögeln in der Reisevereinigung war. Drei Mal flog er den ersten Konkurs. Er ist der Vater der Standardtäubin Nr. "21" bei der Deutschen Brieftaubenausstellung 2008 in Dortmund, die selbst mehrere vordere Konkurse flog. Seit 2009 wird sie nur noch zur Zucht eingesetzt.

Vorbereitung auf Ausstellungen:
Viel Fingerspitzengefühl ist bei der Vorbereitung der Tauben auf Ausstellungen gefragt. Fritz Völlmig besitzt hier das richtige Händchen, um die Tiere im Winter auf den Tag genau fit zu machen. Ab Mitte Dezember werden alle Tauben nur noch mit Gerste und fettarmen Futter versorgt. Gut drei Wochen vor der Ausstellung werden die Ausstellungstauben wieder kontinuierlich zugefüttert. Das zweimalige Baden pro Woche gehört auch im Winter zur Voraussetzung für bestes Gefieder. Mit einer ausgetüftelten Mischung von Körnerfutter, Hanf, Sämereien und Erdnüssen bereitet Fritz Völlmig die Tauben auf die Schauen vor.




Telefon: 0 64 51 - 5 03 98 26
Mobil: 01 60 - 95 90 48 41
www.brieftauben-voellmig.de
joergvoellmig@yahoo.de